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Billard Training

Veröffentlicht am 6. September 2011 von MS Snooker. Es gibt 0 Kommentare.

1. Weiße über die Spots -Snooker

Eine wichtige Übung zum Erlangen eines geraden Stoßes ist der Stoß über die Spots. Dabei legt man die Weiße auf den Braunspot und visiert gerade über alle Spots (als Hilfe kann man ein Stück Kreide in gerader Linie hinter Schwarz auf die Bande legen). Lasst nach dem Stoß euer Cue am Braunspot stehen und schaut wie die Weiße von der Bande zurück auf euer Cue läuft (Optimalfall). Endet euer Stoß nicht wieder auf dem Braunspot sondern rechts oder links daneben, so habt ihr entweder Effet gegeben oder eure Cue-Linie (Queue-Linie) ist nicht gerade. Versucht gegen euer Handikap (Effet, Queue-Linie) anzukämpfen bis der Stoß gerade ist. Viel Erfolg

 

2. Mentaltraining - positives Denken (Pool-Snooker-Karambolage)

Ich habe festgestellt, dass die Grundeinstellung vieler Spieler eher negativ ist. Nach einem Frame kann sich der Spieler an jeden verschossenen Ball erinnern. Die guten Stöße gelten als selbstverständlich und werden sofort wieder aus dem Gedächtnis getilgt. Nach einer Weile ist unser Kopf so voll von negativen Erinnerungen, dass wir nicht mehr in der Lage sind positiv zu denken. Wenn ich bei der Ausführung nur daran denke wie der Ball klappert dann wird er das auch tun. Euer Gehirn arbeitet beim Billardspielen mit Vergleichsbildern die man sich im Laufe der Zeit beim Training erarbeitet hat. Diese Bilder werden im Grunde genommen nur unterbewusst abgearbeitet. Denke ich also an das Bild bei dem mein Stoß keinen Erfolg hat, so führt man Körper, vom Gehirn gelegt, dieses Bild aus. Also versucht immer die negativen Bilder zu verdrängen und positiv an die Sache heran zugehen. Ihr werdet sehen, der Erfolg stellt sich sehr schnell ein.

3. Mentaltraining - Adrenalin (Pool-Snooker-Karambolage)

Oft ist es so, dass viele Spieler im Training sehr erfolgreich sind (Trainingsweltmeister) aber im Ligaspiel oder Turnier kläglich versagen. Woher kommt das? Ein Faktor liegt in unserer Evolution. Unser Körper strömt bei einer Gefahren oder Drucksituation Adrenalin aus. Dabei kommt es u.a. zu erhöhtem Blutdruck und einer Anspannung der Muskeln. Dadurch greife ich mein Queue fester und der ruhige und gewohnte Stoß ist auf einmal nicht mehr vorhanden. Sollte Ihr in eine solche Drucksituation kommen, behaltet stets die Nerven, setzt lieber noch mal ab und atmet tiefe und gleichmäßig durch. Versucht euch selber zu beruhigen und euren Puls wieder runter zu bringen. Bleibt im Spielaufbau kühl und analytisch - Emotionen haben hier nichts verloren. „Angst macht Fehler“, „Wut ist ein schlechter Ratgeber“. Denkt immer daran.


Veröffentlicht in Billard Tags: Billard Training, Snooker Training, Carambol Training

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